Jean-Noël Rey

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Au revoir
... le peuple valaisan n'a pas daigné renouveler mon mandat .... Je continuerai à suivre plus particulièrement de près le projet de redéploiement industirel des sites d'Alcan et la recherche de nouvelles entreprises ....

Lettre ouverte

A mes électrices et électeurs valaisans...

Gesunder Menschenverstand!!

... Wieso trete ich auf einer Oberwalliser Liste an? Dafür gibt es mehrere Gründe. ...

FACTEUR HUMAIN
Entretiens réalisés par François Praz

Dans les arcanes du pouvoir. Le parcours de vie de Jean-Noël Rey a été marqué par de nombreux rebondissement...

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Wahlkampf 2007 > Auf Wiedersehen > |FR|

CAMPAGNE

Auf Wiedersehen

Ende November verlasse ich den Nationalrat, da die Walliser Bevölkerung mein Mandat bei den vergangenen Wahlen nicht erneuert hat.

Ich möchte all denjenigen danken, die trotz dem schwierigen politischen Umfeld ihr Vertrauen ausgesprochen und mir am 21. Oktober ihre Stimme gegeben haben.

Ich verlasse den Nationalrat mit dem Gefühl die Aufgabe erfüllt zu haben. Während den vier Jahren, habe ich Dank meiner umfassenden Kenntnissen der Bundesdossiers, die Finanz- und Wirtschaftpolitik des Bundes prägen können. Ich bin besonders Stolz darüber, dass ich als Mitglied der Finanzkommission und Stellvertreter in der Finanzdelegation aktiv an der Budgetstrategie des Bundes mitarbeiten konnte. Die positiven Effekte sind heute sichtbar. Die Totalrevision des Finanzhaushaltgesetzes hat dem Bund ein neues Rechnungsmodell und moderne Instrumente für die Finanzplanung sowie eine Analyse der Steuern gebracht, die zur Volksinitiative für gerechte Steuern geführt hat. Meine zahlreichen Vorstösse im Bereich des Finanzausgleichs, der Regionalpolitik, dem Tourismus, dem öffentlichen Dienst, der Energie und dem regionalen Verkehr haben den Interessen des Kantons Wallis und seiner Bevölkerung gedient.

Ich werde auch in Zukunft aus der Nähe die Umstrukturierungen der Industriestandorte von Alcan sowie die Umsetzung der neuen Gesetzgebung im Elektrizitätsbereich deren Wichtigkeit für die Walliser Wirtschaft wesentlich ist verfolgen.

Ich hätte sehr gerne meine politischen Aktivitäten im eidgenössischen Parlament weitergeführt. Leider waren die Hindernisse zum Erfolg zahlreich: die Listenverbindungen der CVP und CSP Oberwallis, die strategische Orientierungslosigkeit der SP Wallis, die Steigerung der SVP und der Zerfall der CSP Unterwallis, ohne dabei die nachteilige nationale Tendenz in der Linken zu vergessen!

Wenn der politische Wille schwankt und sich Zwietracht einstellt, kann eine Partei nicht gewinnen! Die CVP ist unter die 45 % Grenze gefallen, aber die Spaltung der Minderheitspartien hat Ihnen erlaubt alles abzuräumen! Ein Lehrstück für die Zukunft!

Ich bedaure meine strategische Wahl nicht. Was ich hingegen bedaure, ist das kulturelle Unverständnis zwischen dem Ober- und Mittel- und Unterwallis, das ich in meiner Partei vorgefunden habe, die sich immer als als multikultureller Champion darstellt! Dieser Situation trägt zerstörerische Keime in sich, wenn man nicht aufpasst! Das Wallis leidet noch zu stark an regionalen Reflexen, zulasten kantonaler Interessen. In einer Schweiz die mehr und mehr von städtischen Regionen geprägt ist und in einer immer globalisierten Welt, kann diese berglerische Blindheit für die Entwicklung des Kantons teuer zu stehen kommen.

Als Ko-Präsident der Wirtschafts- und Finanzkommission der SPS habe ich erheblich an der Erarbeitung des Wirtschaftsprogramms mitgearbeitet. Die Ziele der Vollbeschäftigung, soziale Sicherung und eine ökologische Umwandlung der Wirtschaft werden noch für lange Zeit Positionen der Partei bestimmen. Erfahrene Beobachter der Wirtschaft haben die Kohäsion und den innovativen Charakter des Programms begrüsst, das den sozialen Fortschritt und die wirtschaftliche Entwicklung vereinigt. Ich empfinde grosse Befriedigung.

Die Demokratie ist so organisiert, dass sich nach einer Niederlage eine Bedenkzeit eröffnet. Da ich die Politik nie als Karriereziel verstanden habe, denn ich glaube fest an die berufliche Verankerung als Quelle der Erfahrungen und Bereicherungen, sage ich meinen Wählerinnen und Wählern auf Wiedersehen, ohne dabei zu vergessen, dass die politischen Aktionen nicht nur im Rahmen einer durch eine Wahl erhaltenen Funktion stattfinden, ohne dabei deren Bedeutung ausser acht zu lassen!

Jean-Noël Rey

alt Nationalrat

Ende November 2007

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